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3.2 Soziologische Analyse

Anhand eines Beispieltextes soll die Nützlichkeit eines soziologischen Zugriffs genauer aufgewiesen und dessen Vereinbarkeit mit der Denkformanalyse demonstriert werden.

Bezugstext: M. Riesebrodt: Fundamentalismus, Säkularisierung und die Risiken der Moderne. In: Bielefeldt/Heitmeyer (Hg.): Politisierte Religion, a.a.O., S. 67-90.

Im ersten Teil seines Aufsatzes skizziert Riesebrodt eine Religionstheorie, welche nicht – wie etliche andere Ansätze – von einem "letztlich unaufhaltsamen Säkularisierungstrend" (67) ausgeht, der über kurz oder lang zu einem ‘Absterben’ der Religion führe. Diese Überlegungen, denen ich weitgehend zustimme, vernachlässige ich jetzt und wende mich gleich den soziologischen Analysen des religiösen Fundamentalismus zu.

In einer früheren Studie hat der Autor "als einen Kernpunkt zur Charakterisierung zweier spezifischer fundamentalistischer Bewegungen innerhalb des amerikanischen Protestantismus zwischen 1910 und 1928 sowie des schiitischen Islam im Iran zwischen 1961 und 1979 deren übereinstimmende Idealisierung patriarchalischer Ordnungsprinzipien, Sozialbeziehungen und Sozialmoral herausgearbeitet." (76) Das ist ein (allgemein gehaltener) Hinweis auf übereinstimmende bzw. vergleichbare Weltbildannahmen und Handlungsorientierungen, die auch zur Abgrenzung von nicht-fundamentalistischen "religiösen Bewegungen" dienen können.

Eine solche "religiöse Ideologie" (‘Ideologie’ darf hier wohl mit ‘Weltanschauung’, also unserer Ideologie(+) gleichgesetzt werden) kann nun aber für verschiedene Gruppen, Generationen und Kategorien von Personen eine unterschiedliche Bedeutung und Funktion haben. Damit ist ein wichtiges Arbeitsfeld der Religionssoziologie umrissen. "Die patriarchalische Ideologie dient unterschiedlichen Zwecken und hat unterschiedliche Auswirkungen je nachdem, von welcher Trägergruppe sie zu welchem Zeitpunkt angeeignet wird. Sie dient als eine Chiffre für eine von Gott gebotene, komplexe ideale Ordnung, die in der mythischen Vergangenheit realisiert geglaubt wird, aber von verschiedenen Trägergruppen oftmals selektiv gedeutet wird." (77)

Das bedeutet auch, dass "die einzelnen Teilgruppen oder Kategorien von Personen unter einer vereinheitlichten Ideologie Probleme ansprechen, welche auf unterschiedlichen Ebenen gelagert sind. So können unter derselben patriarchalischen Ideologie etwa Stadtmigranten Probleme der Partnerschafts- und Familienbeziehung adressieren, während marginalisierte Intellektuelle darunter enttäuschte Aufstiegserwartungen und Angehörige der traditionellen Mittelschicht Abstiegs- und Marginalisierungsängste thematisieren. Hierher gehört auch die Partizipation von Frauen in fundamentalistischen Bewegungen, die in ihrer großen Mehrheit unter dem Dach der fundamentalistischen Ideologie und Praxis eher neu entstandene Probleme zu bewältigen suchen, die mit dem Wandel der Familienstruktur und Familienmoral im Urbanisierungsprozeß zusammenhängen." (78)

Aus soziologischer Sicht können so mehrere Typen des religiösen Fundamentalismus unterschieden werden. (Entsprechendes gilt natürlich für den profanen Fundamentalismus.)

(1) Der erste Typ ist der "Fundamentalismus der marginalisierten ‘Mitte’" (78), der wiederum in unterschiedlichen Konkretisationen auftritt. Das "fundamentalistische Milieu" ist hier "zunächst weitgehend von der traditionalistischen Mittelschicht geprägt, die sich im Prozeß eines teils tatsächlichen, teils antizipierten Abstiegs und Prestigeverlustes" befindet. "Sozial heterogen zusammengesetzt, idealisiert das Milieu die mit der alten Mittelschicht assoziierte fromme Lebensführung und die damit verbundene patriarchalisch-personalistische Struktur sozialer Beziehungen. Das fundamentalistische Milieu kreiert das Bewußtsein einer Schicksalsgemeinschaft, die durch den Kampf gegen die Erosion der gottgewollten moralischen Ordnungsprinzipien zusammengeschweißt wird und sich dadurch zunehmend radikalisiert." (77f.)

Welchen "gesellschaftlichen Umwälzungsprozessen" war (und ist) nun das "traditionalistische Milieu" besonders ausgesetzt? "Politisch war es Prozessen der Zentralisierung und Bürokratisierung ausgesetzt, welche seinen politischen Einfluß und gegebenenfalls seine politische Autonomie untergruben. Ökonomisch bedrohte es die Nationalisierung und Internationalisierung des Marktes sowie neue Formen der Produktion, Distribution und Finanzierung. Sozial fühlte es sich durch neu aufstrebende Mittelklassen wie auch durch die organisierte Arbeiterschaft marginalisiert. Und kulturell wurde es durch die Säkularisierungspolitik der Regierungen sowie durch das Aufkommen eines neuen Lebensstils und seine rapide Verbreitung in Massenmedien und Werbung seiner privilegierten Rolle als Repräsentant einer moralischen Lebensführung beraubt." (79)

Ein von diesem Milieu ausgebildeter religiöser Fundamentalismus stellt aus soziologischer Sicht eine "Rückzugsbewegung von Verlierern der Modernisierungspolitik dar, die versuchen, den politischen, ökonomischen, kulturellen und familialen Erosionsprozeß zumindest aufzuhalten und die Reproduktion ihrer kulturellen Vorstellungen und Werte zu sichern." (79f.)

Für diesen Typ des religiösen Fundamentalismus ist ein Denken in "heilsgeschichtlichen Dimensionen" charakteristisch. Der ‘verkehrten Welt’ wird "die Gewißheit einer gottgewollten, moralischen Ordnung entgegen(gesetzt), deren Träger man ist und deren objektiver Gültigkeit man sich gegenseitig versichert." (80) Der "erlittene praktische Bedeutungsverlust" wird sich demnach in Zukunft umkehren.

Die ‘praktische Umsetzung’ dieses Typs von Fundamentalismus führt (zumeist) zur "relativen Abschottung des fundamentalistischen Milieus von der ‘Welt’", zur "Trennung von den Ungläubigen" und zur "Errichtung einer sozialen Infrastruktur". Da mit der Trägerschicht ‘Mitte’ jedoch auch "Markt- und Besitzinteressen" verbunden sind, bleibt dieser Fundamentalismus "relativ offen gegenüber der ‘Welt’" (80).

(2) Der zweite (soziologische) Typ des religiösen Fundamentalismus ist der "Fundamentalismus proletarisierter Intellektueller". Frustrierte Intellektuelle können zu den Hauptträgern einer "religiösen Ideologie" werden. Der soziale Hintergrund: "Mit dem Aufkommen moderner Universitäten und v.a. seit deren Öffnung für tendenziell alle Klassen und Schichten hat sich ein Strukturproblem manifestiert, das immer wieder zur Mobilisierung von Studenten in autonomen Bewegungen oder im Kontext breiter organisierter Sozialbewegungen führt. So kommt es periodisch zu einer Diskrepanz zwischen den mit höherer und universitärer Bildung verbundenen Aufstiegserwartungen und der aktuellen Absorptionsfähigkeit des Arbeitsmarktes, oder die Realität bleibt hinter den oft illusionären Aufstiegserwartungen zurück." (81)

Dieses "Protestpotential" kann unter bestimmten Bedingungen eine fundamentalistische Bewegung speisen. So im Ägypten der 70er-Jahre. "Nach den enttäuschenden Erfahrungen mit arabischem Sozialismus, Panarabismus, Nationalismus und westlichem Liberalismus wandten sich viele zur Bewältigung der Krise der eigenen religiösen Tradition zu. Getragen von Studenten, die jegliches Vertrauen in das politische System verloren hatten, wurde der Islam zu einer revolutionären Ideologie umgeschmiedet." (81)

Dabei spielten "Fragen der Geschlechterbeziehungen und Sexualmoral" eine zentrale Rolle. "Die Repatriarchalisierung der Geschlechterbeziehungen, symbolisiert durch die Verschleierung der Frau sowie das Tragen von Vollbart und Dschelaba beim Mann, wird zunächst auf den Campi der Universitäten durchgesetzt und von dort in die Gesellschaft hineingetragen." (82)

Die ‘praktische Umsetzung’ führt zu "zurückgezogenen Kommunen", zu "radikaler Reformpolitik", aber auch zu "revolutionären und terroristischen Kaderbildungen". "Im Unterschied zum Fundamentalismus der marginalisierten Mitte ist die Reaktion radikaler, weniger von pragmatischen Rücksichten auf bestehendes Eigentum und Familie eingeengt. Die Kritik an der bestehenden Ordnung ist prinzipieller Natur, die Verwirklichung der neuen Ordnung trägt stark utopische Züge. Zur Verwirklichung der utopischen Ordnung bedarf der Fundamentalismus der proletarisierten Intellektuellen jedoch einer Massenbasis, welche er in der Regel unter den armen Stadtmigranten sucht, die in den Elendsvierteln der Großstädte im Übermaß zu finden sind." (82)

Die beiden bislang behandelten Typen des religiösen Fundamentalismus haben gemeinsam, dass sie nicht nur eine "fundamentalistische Lebenswelt" kreieren, sondern darüber hinaus den Anspruch erheben, "auch das ‘System’ nach ihren Idealen umzustrukturieren" (82).

(3) Der dritte soziologische Typ ist der "Fundamentalismus der städtischen Unterschicht". "Stadtmigranten sind oftmals eher Gegenstand der Rhetorik politisierter Fundamentalisten als aktive Teilnehmer in den Auseinandersetzungen auf der makropolitischen Ebene. Sofern sie sich eher unabhängig von anderen sozialen Gruppen organisieren, entwickeln sie eher eine Religiosität, die ich als charismatischen Fundamentalismus beschrieben habe." (83)

Die "Ordnungsvorstellungen" stimmen zwar mit denen des "auf Weltbeherrschung ausgerichteten Fundamentalismus" überein, aber hinzu kommt die Betonung der "ekstatischen Erfahrung". "Gesucht wird die direkte körperliche Machterfahrung sowie ein damit verbundener herausgehobener religiöser Status, mit dem der Erfahrung sozialer Erniedrigung, dem Ohnmachtsgefühl gegenüber den das Leben bestimmenden anonymen Mächten, getrotzt wird. Der charismatische Fundamentalismus von Unterschichten hat in der Regel keine politischen Ambitionen mit reformistischer oder revolutionärer Zielsetzung." (83)

In welchem Verhältnis stehen Riesebrodts überzeugende Ausführungen nun zur Denkformanalyse? Die Denkformanalyse ist bestrebt, allgemeine Weltauffassungstypen zu erfassen (RF 1 und 2, PF 1 und 2), welche ganz unterschiedliche Ausdifferenzierungen oder Konkretisationen zulassen. Jeder konkrete Fundamentalismus wird demnach zurückgeführt auf eine allgemeine Denkform, die ‘überhistorisch’ ist und diverse historische ‘Aktualisierungen’ zulässt. Ein Hauptnutzen der Denkformanalyse für die Untersuchung eines konkreten Fundamentalismus besteht darin, dass die für den Fundamentalismus überhaupt konstitutiven Züge an ihm deutlicher gesehen werden können; dadurch wird der konkrete Fundamentalismus als ein Überzeugungssystem mit eigenen ‘Gsetzmäßigkeiten’ erkennbar.

Die soziologische Typenbildung, wie Riesebrodt sie skizziert, setzt demgegenüber immer bei konkreten Fundamentalismen an. Erforscht wird, welche sozialen Gruppen (Schichten, Klassen) die Hauptträger des konkreten Fundamentalismus sind. Die ‘Lebensprobleme’ dieser Gruppen werden bestimmt, und die jeweilige fundamentalistische Bewegung erscheint als Versuch der Lösung dieser Probleme. Bei einem Vergleich mehrerer konkreter Fundamentalismen unter diesen Leitgesichtspunkten kann sich dann unter Umständen zeigen, dass sie sich einem soziologischen Typ zuordnen lassen, z.B. dem Typ "Fundamentalismus der ‘marginalisierten’ Mitte".

Ich behaupte, dass die Analyse der fundamentalistischen Denkform mit der soziologischen Analyse des Fundamentalismus, wie Riesebrodt sie entwickelt, problemlos vereinbar ist. Beide Ansätze können fruchtbar zusammenwirken und voneinander profitieren. Wie ein solches Zusammenwirken möglich ist, möchte ich anhand des Schlusskapitels andeuten.

Aus soziologischer Sicht gilt: "Fundamentalistische Bewegungen stellen Reaktionen von sozialen Gruppen und Milieus auf spezifische Krisenerfahrungen dar." (86) Und in "jedem Einzelfall" gilt es, "die Risiken und Verunsicherungen zu identifizieren, welche mit der Befolgung der gottgewollten Ordnung überwunden geglaubt werden" (77). Die Einlaßstelle für die Denkformanalyse sehe ich wie folgt: Soziale Gruppen und Milieus reagieren auf spezifische Krisenerfahrungen durch Rückgriff auf die ‘überhistorische’ fundamentalistische Denkform. Diese Denkform kommt dabei stets in einer solchen Gestalt zum Zuge, die für das bisherige Überzeugungssystem der betroffenen Gruppen und Milieus anschlußfähig ist. Vom bisherigen Überzeugungssystem hängt es also erstens ab, ob sich ein religiöser oder ein profaner Fundamentalismus entwickelt, und zweitens hängt davon ab, welche konkrete Gestalt der Fundamentalismus annimmt. Die Aktivierung der fundamentalistischen Denkform führt zur Radikalisierung des bisherigen Überzeugungssystems; es bildet sich ein neues fundamentalistisches Überzeugungssystem heraus, von dem angenommen wird, mit seiner Hilfe lasse sich die Krise bewältigen.

Für die verschiedenen Bewegungen des religiösen Fundamentalismus (RF 1 und 2) ist charakteristisch, "daß sie zur Bewältigung der jeweiligen Krisenerfahrung nicht mit pragmatischer Anpassung und reformistischer Einflußnahme auf die Politik reagieren, sondern ein religiöses Milieu schaffen, das auf einer spezifischen religiös-moralisch definierten, auf patriarchalischen Ordnungsprinzipien beruhenden Standesehre aufbaut. Alle fundamentalistischen Gruppen dramatisieren ihren Sonderstatus durch ihre spezifische fromme Lebensführung, die symbolträchtig verkörpert wird durch Haartracht, Körperpflege, Kleidung und Nahrung, manchmal auch Gestik, Mimik, Diktion und dergleichen. Es ist auch diese Zentralität der religiösen Standesehre, die eine Integration der verschiedenen Krisenerfahrungen in ein Milieu ermöglicht, weil sie relativ unabhängig von ökonomischen Interessenlagen angeeignet werden kann." (86f.)

Sowohl für die soziologische als auch für die Denkformanalyse ist der Gesichtspunkt ‘Bewältigung von Lebensproblemen durch Übergang zu einer fundamentalistischen Orientierung’ von zentraler Bedeutung. [15] Für eine wissenschaftliche Herangehensweise an den Fundamentalismuskomplex ist es in der Tat unzureichend, wenn die religiösen Fundamentalismen direkt mit der "Sicht des westlich-modernen Individualismus" konfrontiert und primär als "Rückschritt in personalistische Abhängigkeit" gedeutet werden (87). Das ist eine Kritik von aussen (die als solche berechtigt sein kann – dazu später mehr), welche die tatsächliche Krisenbewältigungsleistung ausblendet. Die "Unterordnung unter ein ewig gültiges religiöses Gesetz" bedeutet "für viele Betroffene eine Chance, dem Ausgeliefertsein an anonyme, versachlichte Mächte des Marktes wie der nationalen und internationalen Politik ein moralisch geordnetes, personalistisch strukturiertes Kulturmilie entgegenzusetzen. Zum einen werden die bedrohlichen Mächte praktisch aus dem fundamentalistischen Milieu durch eine strikte Regulierung der Lebensführung und Absonderung von den Ungläubigen ausgeschlossen. Zum anderen werden sie ideologisch zum Opponenten in einem heilsgeschichtlichen Szenarium stilisiert, in welchem die Frommen letztlich siegreich bleiben werden." (87)

Denkformanalyse und soziologische Analyse des Fundamentalismus führen so zu einer wisssenschaftlich fruchtbaren Relativierung der gern mit einem (impliziten) Absolutheitsanspruch auftretenden Kritik von aussen, die z.B. den "Idealen des modernen autonomen Individuums" verpflichtet ist. Eine solche Kritik ist legitim, aber eine wissenschaftliche Analyse, die ganz der kritischen Aussenperspektive verpflichtet ist, kann leicht zu Fehleinschätzungen gelangen. So neigen ‘kritische Analytiker’ dazu, den religiösen Fundamentalismus als "rein defensive oder gar passive Reaktion auf die Risiken der Moderne" (87) darzustellen. Dem ist entgegenzuhalten, dass er "einen aktiven Versuch (darstellt), den anomischen Tendenzen der für die betroffenen Personenkreise ‘real existierenden Moderne’ eine lebbare und angemessene kognitive und normative Ordnung entgegenzusetzen. Die Errichtung eines fundamentalistischen Milieus relativiert das einen umgebende Chaos und erhöht die Kontrolle, die man über sein eigenes Leben ausübt." (87)

Kurzum, der religiöse (wie auch der profane) Fundamentalismus erbringt eine Krisenbewältigungsleistung, wie immer wir diese auch bewerten mögen. Die ‘Überwindung’ der "Ungewißheit und Verunsicherung über die kognitive und moralische Ordnung" wird eben durch Aktivierung der Denkform des religiösen Fundamentalismus geleistet, die dazu führt, dass man sich selbst "als Werkzeug Gottes (im gesetzesethischen Fundamentalismus) oder als Gefäß Gottes (im charismatischen Fundamentalismus)" (88) erfährt. Risiken der Moderne "wie Proletarisierung, soziale Marginalisierung, enttäuschte Aufstiegserwartungen oder Zerfall bzw. Transformation der Familienstruktur und -moral" (87) können so eine ‘ideelle’ Verarbeitung erfahren, aus der zumindest in Teilbereichen auch eine ‘reelle’ Verarbeitung erwächst.


[15] Nach Riesebrodt stellt Religion generell "eine kognitive wie emotionale Bewältigungsstrategie gegenüber Situationen individueller und kollektiver Bedrohung dar" (71) .

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