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Nietzsche und Kant |
Substanz
Kant wählt den Satz von der Kausalität als ein Beispiel für synthetische Sätze apriori. Vermittelt über die Begriffe "Handlung" und "Kraft", mit denen wir uns unten noch beschäftigen werden, führte dieser Satz zum Begriff "Substanz".
Bei Aristoteles hatte die "Substanz" den ersten Platz in der Kategorientafel inne. Der übergeordnete Begriff "Kategorie" bezeichnet zwar auch dort die Art und Weise des Zusprechens von Seinsbestimmungen; im Sinne der "alten Ontologie" beschreiben diese Bestimmungen aber objektive Verhältnisse im Sein. Wenn Kant seinerseits die Kategorien in den Zusammenhang der Urteilsbildung stellt und als "Gedankenformen" definiert, so radikalisiert er damit die Bedeutung des "Ansprechens" einer Sache seitens des Menschen im Gegensatz zur ontologischen Seinsbestimmung.
Aristoteles kennzeichnet mit dem Begriff "Substanz" etwas Überindividuelles (dabei unterscheidet er "erste", atomare, und "zweite" Gattungs- und Artsubstanzen). Er versucht damit, das Wesen eines Gegenstandes zu bezeichnen. Die Substanz ist keine Eigenschaft eines Dinges, sie ist Träger aller Eigenschaften und Attribute. Diese Attribute haften der Substanz als Akzidenzien an, sie inhärieren ihr nicht. Das Wesen einer Sache ist bei Aristoteles nicht nur mehr als die Summe seiner Teile, es wird gänzlich unabhängig von seinen Eigenschaften gedacht. Für Nietzsche stellt diese Behauptung ein Problem dar, das sich über Kant bis hin zu Hegel erstreckt und sich innerhalb der Geschichte der Philosophie zu keiner Zeit wesentlich verändert hat. Nietzsche fragt sich, ob es überhaupt möglich sein, kann solch eine Substanz nachzuweisen, wenn wir letztlich doch nur ihre Eigenschaften - also unsere Wahrnehmungen - in den Blick bekommen. Aristoteles zufolge unterliegt die Substanz ja nicht dem Wandel, dem die Akzidenzien ihrerseits unterworfen sind. Sie ist somit nicht quantifizierbar oder durch irgendein benennbares Gegenteil, das immer "unwesentlich" bliebe, charakterisierbar.
Allerdings hebt bereits Aristoteles die Differenzen der Substanzen zueinander hervor. Die Differenzialität innerhalb eines Raumes von Wesen ist als Bedingung der Abgrenzung der einzelnen Substanzen voneinander (z.B. Mensch und Tier) ebenso wichtig wie die Substanz selbst. Mit diesem Begriff der Differenz weist Aristoteles schon auf die Begriffe der Relationswelt bei Kant und Nietzsche bis hin zum späteren Strukturalismus hin.
Weiterhin spricht Aristoteles den Substanzen die Möglichkeit einer bewirkenden Handlung zu. Sie sind im Stande wie ein Täter etwas zu bewirken. In Aussagesätzen erscheinen sie in der Funktion des grammatischen Subjekts, von dem etwas ausgesagt wird, denn sie heißen "Substanzen, weil sie Subjekt von allem anderen sind und alles andere von ihnen ausgesagt wird". Nietzsche wird nun behaupten, daß Aristoteles zwar das Satzsubjekt nur als grammatische Repräsentation der Substanz begreift, er aber faktisch in der Umkehrung diesen Begriff nur aus der Grammatik habe ableiten können, innerhalb derer er sprachlich handelte. Wie sollte man also von etwas, dem man nur Eigenschaften zusprechen kann, über das man also spricht, und das sich der Sprache entzieht, überhaupt sprechen können? Liegt nicht vielmehr der Verdacht nahe, daß dieses Etwas auf nichts anderem beruht, als auf einer irreführenden Illusion des sprachlichen Handelns selbst? Nietzsche wird weiter fragen, ob nicht die Ausrüstung des Subjekts mit den Eigenschaften einer "Substanz" den impliziten Wunsch verrät, das Handlungssubjekts mit der Eigenschaft der Unvergänglichkeit auszurüsten, so daß sich ein Wechselverhältnis zwischen dem Menschen und den Dingen ergibt: einerseits werden die Dinge, dadurch daß sie als Substanz aufgefaßt werden, zu einem unvergänglichen Seienden, andererseits wird der Mensch, indem er dieses scheinbar unvergängliche Seiende beobachtet, reflexiv selbst zu einem unvergänglichen Ding. Wir werden sehen, daß Nietzsche hier ein Verlangen veranschlagt: Es gibt ein treibendes Verlangen der menschlichen Wesen, die sich wünschen, daß die Welt auf eine spezifische Weise wahrnehmbar existieren möge. Alles, was anders, fremd zu sein scheint, wird unter den Modus des Bekannten gebracht. Diese Wiederholung des Gleichen bedeutet nicht, daß sich faktisch nur Bekanntes wiederholt, selbstverständlich bleiben beispielsweise neue naturwissenschaftlich relevante Phänomene neu, aber indem sie zu Erkenntnissen werden, werden sie unter Kategorien des Bekannten gefaßt. Methodologisch ist dieser Sachverhalt gewiß unter keiner Bedingung zu umgehen; neue Erkenntnisse vollziehen sich immer auf dem Hintergrund des Alten, d.h. Bekannten. Aber für Nietzsche gibt es keine wirklich neuen Erkenntnisse. Es mag sein, daß die Theorie der Selbstorganisation Phänomene entdeckt hat, die mit den bekannten Mitteln der klassischen Quantenphysik nicht zu lösen waren oder gar nicht erst auftauchten, aber für Nietzsche bringt selbst ein solcher Paradigmenwechsel nichts real Neues aufs Tapez; es handelt sich nur um die Ausweitung des Bekannten auf bislang Unbekanntes: Auch die neu entdeckten Phänomene wurden auf dem Hintergrund alter Modelle entdeckt und auch sie müssen in den Modus der Verständlichkeit übersetzt werden, sonst bleiben sie strikt fremd und unzugänglich. Wir werden unten zeigen, daß unter dem Begriff "Verständlichkeit" wesentliche Einsichten in diese "ewige Wiederkehr des Gleichen" formuliert werden können.
Doch zunächst zurück zu Kant: Nietzsche zu Folge gibt Kant die "Substanz" als metaphysische Entität nur partiell auf, insofern er zwar ihre ontologsche Funktion herabsetzt, sie als Einheitsprinzip aber nicht preisgibt. Er geht wie Aristoteles davon aus, daß die Substanz nicht quantifizierbar ist, und daß sie (immer) "bei allen Veränderungen in der Welt" konstant bleibe, während nur die Akzidenzien wechseln. Sie sei "das Substrat alles Realen, d.i. zur Existenz der Dinge Gehörigen", der die einzelnen bestimmenden Eigenschaften anhafteten. Als Substrat sei sie das Reale in den Erscheinungen: das Beharrliche in der Zeit. Dieses Beharrliche erst mache den Wechsel möglich, da er sich an ihm vollziehe. - Man könne einen zeitlichen Wandel gar nicht wahrnehmen, wenn es nicht etwas gebe, an dem er sich vollzieht und das der Veränderung gegenüber unbeschadet bleiben muß. Dieser "Modus der Existenz dessen, was bleibt und beharrt" ermöglicht erst eine Einheit in der Wahrnehmung.
Auf der anderen Seite forciert Kant den aristotelischen Gedanken von der Bedeutung der "Differenz" der Substanzen zueinander im Gegensatz zur singulären "Substanz". Die Differenz blieb der aristotelischen Substanz zwar äußerlich, aber sie ermöglichte erst, die Existenz der verschiedenen Substanzen voneinander abzugrenzen. Kant geht insofern über Aristoteles hinaus, als er die Differenz als dezentriertes Inneres der Substanz betrachtet. Zwar geht Kant davon aus, daß das Beharrliche in den Erscheinungen erst den "Gegenstand selbst, d.i. die Substanz (phaenomenon)" möglich mache, die Substanz gehört aber in den Bereich des Phänomenalen und nicht in den des Noumenalen. Kant kennzeichnet die inneren Bestimmungen dieser phänomenalen Substanz als "Verhältnisse", und sie selbst als einen "Inbegriff von lauter Relationen". Der Begriff der Relation betont gerade die Bedeutung der Distinktheit von Elementen in einem differentiellen System. Damit wird die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit des Wesens einer Sache deutlich relativiert. Eine gegebene Substanz ist nicht nur auf das Medium der Differenz angewiesen, um sich von anderen Substanzen abzugrenzen und als solche zu manifestieren; sie ist in ihrem Innersten ein bloßer Relationenzusammenhang. Mit dieser Interpretation des Substanzbegriffs antizipiert Kant eine spätere naturwissenschaftliche Selbstverständlichkeit: Der Substanzbegriff der Chemie begreift ihren Gegenstand in vergleichbarar Weise als molekulare Struktur kleinster Elemente, die selber wieder in Strukturen aufgelöst werden können.
In engem Zusammenhang mit dem Begriff der Substanz steht der der Kraft. Kant schreibt: "Die Substanz im Raume kennen wir nur durch Kräfte, die in demselben wirksam sind (...) andere Eigenschaften kennen wir nicht, die den Begriff von der Substanz, die im Raume erscheint, und die wir Materie nennen, ausmachen". Für Nietzsche stellt diese Stellungsnahme einen entscheidenden Anknüpfungspunkt dar. Er deutet den Kraftbegriff als Werden, also als wechselnde Zustandsformen des Entstehens und Vergehens. Die Welt befindet sich dem Modus des Werdens zufolge in einer irreversiblen Bewegung. Nietzsche zitiert in diesem Zusammenhang gern das Fragment des Vorsokratikers Heraklit, das besagt, daß man in einen Fluß nie zwei Mal auf dieselbe Art steigt. Die volle Bedeutung des Kraftbegriffes für Nietzsche werden wir unten deutlich machen.
Was den Substanzbegriff im engeren Sinn anbelangt, so sieht Nietzsche hier eine fragwürdige Implikation: Es muß einen genealogischen Hintergrund dafür geben, warum Kant die Beharrlichkeit mit der Substanz in eine sogar kausale Verbindung bringt, obwohl es doch dessen eigenen Ausführungen zu Folge gar nichts Beständiges geben könne. Diese Insistenz auf der Unvergänglichkeit der Substanz folgt nach Nietzsche einer gleichsam unbewußten Logik. Er sieht in diesen "feststellenden" Vorstellungen Hypostasen des Subjekt-Begriffs bzw. des von ihm so bezeichneten Ich-Gefühls. In diesem Sinn beschäftigt sich die Vernunft nur erst sekundär "Substanzen, Attributen, Akzidenzien, Modi", in erster Linie beruht sie nämlich auf dem "Glauben an das Ich, als an eine Substanz" (NF XII 317). Der Glaube an das "Ich", der auf einem Gefühl ruht, ist nur der narzißtische "Herzenswunsch" nach unvergänglicher Macht dieses Egos. In der abendländischen Geschichte hat diese Logik Tradition; sie findet ihren Ausdruck im Begriff "Seele". So gleubte beispielsweise selbst ein Descartes noch mittels seiner untersuchenden Aufmerksamkeit feststellen zu können, daß er als Mensch eine "Substanz" sei, "deren ganzes Wesen oder deren Natur nur darin besteht zu denken und die zum Sein keines Ortes bedarf, noch von irgendeinem materiellen Dinge abhängt, so daß dieses Ich, d. h. die Seele, durch die ich das bin, was ich bin, (...) verschieden ist vom Körper, ja daß sie sogar leichter zu erkennen ist als er". Daß auch Kant den Substanzbegriff unterschwellig gegen den "Fluß der Zeit" in Schutz nimmt, um das "Ich" zu retten, obwohl er den Substanzbegriff schärfer kritisiert hat als alle Philosophen vor ihm, dies ist für Nietzsche eine klare Sache.
Auf die Nähe des Substanzbegriffs zum Ich verweisen auch die Verknüpfungen, die Kant vorgenommen hat. Eng verbunden nämlich mit dem Substanzbegriff sind bei Kant die Begriffe "Handlung", "Tätigkeit" und "Kraft". Diese Begriffe ihrerseits setzen ein Subjekt voraus, das bewirkt und handelt: ein verursachendes Handlungssubjekt, das Kant eben "Substanz" nennt. Kant schreibt: "Wo Handlung, mithin Tätigkeit und Kraft ist, da ist auch Substanz, und in dieser allein muß der Sitz jener fruchtbaren Quelle der Erscheinungen gesucht werden". Kant folgert aus einem Phänomen eine verursachende Größe. Das Mißverhältnis zwischen Ursache und Wirkung besteht aber sodann darin, daß man aus der Wirkung auf die Ursache geschlossen hat; das übrigens nach Kant einzige Verfahren der Philosophie, die nicht im Stande ist, einen Begriff wie die Mathematik abzuleiten, sondern nur nach der Art des "Modus ponens" zu folgern. Kant spezifiziert noch: Eine Handlung weist nach Kant auf das Subjekt einer Kausalkette. Die Substanz sei nun das erste Subjekt einer solchen Kette. Damit wird die Substanz als Handlungssubjekt beschrieben, deshalb geht es bei ihm auch um die "Beharrlichkeit des Handelnden". Dieses erste Subjekt unterliegt in seiner Beharrlichkeit nicht dem Wandel. Diese Voraussetzung ist bedeutsam für Kants praktische Philosophie; es könnte keine Handlungsfähigkeit, keine Verantwortung geben, und es könnte keinem Subjekt objektiv Schuld zugesprochen werden, wenn das Willenssubjekt dem Wandel unterläge. Nun schreibt Kant, das Beharrliche sei nur ein Index für die Zeit, die selbst nicht vergehe, sondern in der alles entstehe und vergehe. Zeit und Subjekt sind eng miteinander verquickt. Zwar zeige sich im inneren Sinn des Subjekts, also innerhalb der Zeit, inhaltlich nichts Beharrliches (die Inhalte entsprächen so den Akzidenzien), aber die Form der Zeit, die mit der Handlung zusammenhängt, bleibe unvergänglich: "Nun ist das, was, als Vorstellung, vor aller Handlung irgend etwas zu denken, vorhergehen kann, die Anschauung, und wenn sie nichts als Verhältnisse enthält, die Form der Anschauuung, welche, da sie nichts vorstellt, außer sofern etwas ins Gemüte gesetzt wird, nichts anderes sein kann, als die Art, wie das Gemüt durch eigene Tätigkeit, nämlich dieses Setzen ihrer Vorstellung, mithin durch sich selbst affiziert wird, d.i. ein innerer Sinn seiner Form nach". Die Zeit als Form der Anschauung hängt als innerer Sinn mit Subjektivität zusammen. Es besteht ein Zusammenhang von Substanz und Subjekt hinsichtlich formal-zeitlicher Bestimmungen.
Nietzsche schreibt sich in diesem Zusammenhang auf die Fahnen, als erster in der Vorstellung von der "`Ewigkeit und Unveränderlichkeit des Stoffes`" (NF XII 384) das Phantasma "Ich" als unvergängliche "Seele" (NF XII 465) entdeckt zu haben. Damit unterliegt dem Zweifel an der Unvergänglichkeit des Ichs auch der Substanzbegriff (ebd.), und damit würde der Gegensatz Substanz-Akzidenz fraglich, inklusive der Konstruktion "`Materie und Geist`" (NF XII 384). Sie wären nur noch bloße "Mythologie" (NF XI 615) und damit "unbrauchbar" (NF XII 241).
Zwar glaubte Kant den Begriff der Substanz aus der Beharrlichkeit folgern zu können (s.o.), andererseits vernachlässigt er aber, indem er die Substanz als "beharrlich" erklärt hat, den Begriff des Beharrlichen selber. Was bei diesem Abstraktionsvorgang übrig bleibt, ist unschwer zu erraten: "Lasse ich die Beharrlichkeit (welche ein Dasein zu aller Zeit ist) weg, so bleibt mir zum Begriffe der Substanz nichts übrig, als die logische Vorstellung vom Subjekt". Alle Wege, so könnte man sagen, führen zu Subjekt. Das angeführte Zitat führt seinerseits vermittelt über die von Kant avisierten Urteilsformen wiederum zur Grammatik, die sich schon bei Aristoteles immerhin als möglicher Referent der Substanztheorie erwies. Wenn sich nun nachweisen ließe, daß "der Substanzbegriff eine Folge des Subjektbegriffs" ist (NF XII 465), der Subjektbegriff sich aber aus einem "Sprachirrtum" herleitete, so könnte man behaupten, daß die "Wurzel der Substanzvorstellung in der Sprache" (NF X 650) zu suchen sei. Es zeigt sich, daß eine Implikation der Sprache mit dem Begiff vom Subjekt zusammenhängt.
Wenngleich die "Substanz" bei Kant eine besondere Rolle spielt, reiht er sie ein in die allgemeine Tafel der Kategorien. Sie gehört somit zu den Verstandesbegriffen. Den Zusammenhang von Substanz, Begriff und Ich wird später Hegel aufnehmen. Hegel zufolge führt der Wechselbezug, der durch Macht sich auszeichnenden Substanzen, in den Bereich von Freiheit und Subjektivität. Insofern ist der "Substanz" der Begriff des "Subjekts" übergeordnet. Deshalb kann Hegel Kant (im Gegensatz zu Spinoza) in diesem Punkt tiefe und richtige Einsichten zusprechen. Es sei bedeutungsvoll, daß in der "Kritik der reinen Vernunft" die Einheit, die das Wesen des Begriffs ausmacht, als die ursprünglich synthetische Einheit der Apperzeption, als Einheit des "Ich denke" oder des Selbstbewußtseins erkannt wird.
Aber in dem isoliert genommenen Satz aus Hegels Logik: "Die Substanz ist Macht" kündigt sich das ambivalente Verhältnis Nietzsches zu Kant an. Gewiß hat Nietzsche seine Theorie von der Macht und dem Willen zur Macht nicht aus Hegels Logik abgeleitet, aber Hegels Satz artikuliert sich auf dem Hintergrund der Kantschen Implikationen. Das, was Nietzsche bei Kant als Machtansinnen des Subjekts diagnostiziert, wird von Hegel gleichsam objektiviert als Macht des sich denkenden Begriffs. Nietzsche befindet sich also zum einen in der Folge Hegels, des Denkens nämlich der Objektivität der Macht, auf der anderen Seite nimmt er den eindeutigen Bezug auf Kant, womit der Beigeschmack der Objektivität, losgelöst von Subjekt nämlich einzig sich zu artikulieren, wieder auf das Subjekt zurückgebunden wird. Wir werden im Folgenden nach einer ersten Bestimmung des Nietzscheschen Subjekt-Begriffs und halten fest, Subjekt und Objekt (nicht in eine dialektische, sondern) in eine substanziell identische Beziehung gesetzt werden.